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Acts 1 Romans 8

Romans 9:1-33

Romans 10 1 Corinthians 1

German - Luther

 
 
 
Rom 9:1
 
Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir Zeugnis gibt mein Gewissen in dem Heiligen Geist,  
 
Rom 9:2
 
daß ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen habe.  
 
Rom 9:3
 
Ich habe gewünscht, verbannt zu sein von Christo für meine Brüder, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch;  
 
Rom 9:4
 
die da sind von Israel, welchen gehÃrt die Kindschaft und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen;  
 
Rom 9:5
 
welcher auch sind die Väter, und aus welchen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.  
 
Rom 9:6
 
Aber nicht sage ich solches, als ob Gottes Wort darum aus sei. Denn es sind nicht alle Israeliter, die von Israel sind;  
 
Rom 9:7
 
auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder. Sondern "in Isaak soll dir der Same genannt sein".  
 
Rom 9:8
 
Das ist: nicht sind das Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern die Kinder der Verheißung werden für Samen gerechnet.  
 
Rom 9:9
 
Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht: "Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben."  
 
Rom 9:10
 
Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebekka von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger ward:  
 
Rom 9:11
 
ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch BÃses getan hatten, auf daß der Vorsatz Gottes bestünde nach der Wahl,  
 
Rom 9:12
 
nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers, ward zu ihr gesagt: "Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren",  
 
Rom 9:13
 
wie denn geschrieben steht: "Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt."  
 
Rom 9:14
 
Was wollen wir denn hier sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!  
 
Rom 9:15
 
Denn er spricht zu Mose: "Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich."  
 
Rom 9:16
 
So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.  
 
Rom 9:17
 
Denn die Schrift sagt zum Pharao: "Ebendarum habe ich dich erweckt, daß ich an dir meine Macht erzeige, auf daß mein Name verkündigt werde in allen Landen."  
 
Rom 9:18
 
So erbarmt er sich nun, welches er will, und verstockt, welchen er will.  
 
Rom 9:19
 
So sagst du zu mir: Was beschuldigt er uns denn? Wer kann seinem Willen widerstehen?  
 
Rom 9:20
 
Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?  
 
Rom 9:21
 
Hat nicht ein TÃpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?  
 
Rom 9:22
 
Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit großer Geduld getragen die Gefäße des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis;  
 
Rom 9:23
 
auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er bereitet hat zur Herrlichkeit,  
 
Rom 9:24
 
welche er berufen hat, nämlich uns, nicht allein aus den Juden sondern auch aus den Heiden.  
 
Rom 9:25
 
Wie er denn auch durch Hosea spricht: "Ich will das mein Volk heißen, daß nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht meine Liebe war."  
 
Rom 9:26
 
"Und soll geschehen: An dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: 'Ihr seid nicht mein Volk', sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden."  
 
Rom 9:27
 
Jesaja aber schreit für Israel: "Wenn die Zahl der Kinder Israel würde sein wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Überrest selig werden;  
 
Rom 9:28
 
denn es wird ein Verderben und Steuern geschehen zur Gerechtigkeit, und der HERR wird das Steuern tun auf Erden."  
 
Rom 9:29
 
Und wie Jesaja zuvorsagte: "Wenn uns nicht der HERR Zebaoth hätte lassen Samen übrig bleiben, so wären wir wie Sodom und Gomorra."  
 
Rom 9:30
 
Was wollen wir nun hier sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit getrachtet, haben Gerechtigkeit erlangt; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.  
 
Rom 9:31
 
Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgetrachtet, und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht.  
 
Rom 9:32
 
Warum das? Darum daß sie es nicht aus dem Glauben, sondern aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gestoßen an den Stein des Anlaufens,  
 
Rom 9:33
 
wie geschrieben steht: "Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden."  

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